Catalina Island – Insel zwischen Himmel und Zeit
Der Pazifik trägt uns sanft an einen Ort, wo die Farben heller leuchten, die Gassen Geschichten flüstern und die Luft nach Meer und Freiheit riecht.
Catalina – ein verborgenes Stück kalifornischer Magie.
Frühmorgens ins Abenteuer
Noch vor Sonnenaufgang schleichen wir uns leise aus dem Haus – Catalina ruft!
Unser Ziel: die Fähre um 10:30 Uhr in Long Beach. Entfernung? Nur 37 Kilometer.
Herausforderung? Der legendäre Verkehr von Los Angeles.
Zum Glück können wir uns auf Dylan verlassen, Lenas Vermieter und Chauffeur der Hollywood-Stars.
Und tatsächlich: Dank seiner Tipps gleiten wir fast wie im Traum durch die leeren Straßen – 45 Minuten später sitzen wir entspannt bei Starbucks und genießen ein kleines Frühstück.

Noch dämmert der Morgen – gleich startet unser Inselabenteuer.
Auf großer Fahrt über den Pazifik
Bevor wir an Bord gehen, nehme ich sicherheitshalber eine Tablette gegen Seekrankheit – kein Risiko heute!
Unser Platz: die Commodore Lounge – bequem, oben auf dem Katamaran, mit einer winzigen Tüte Minibrezeln als Snack.
Das Meer glitzert ruhig unter einem fast windstillen Himmel.
Eine Stunde später gleitet unser Schiff auf Avalon zu – einer Stadt, die aussieht, als hätte jemand einen Sommertraum in Pastellfarben gemalt.

Unser Meeres-Shuttle wartet – eleganter als jede Straßenbahn.
Catalina – Kaliforniens vergessene Schatzinsel
1919 kaufte der Kaugummi-Milliardär Wrigley fast die gesamte Insel, baute Hotels, schenkte Avalon ein prächtiges Art-Déco-Casino – und ließ das wilde Hinterland unangetastet.
Heute sind 88 Prozent der Insel Naturschutzgebiet.
Und außerhalb von Avalon?
Nichts als offene Landschaften, wie Kalifornien sie vor Jahrhunderten kannte – wild, ungezähmt und voller Geschichten.

Avalon liegt uns zu Füßen – pastellfarbene Träume am türkisblauen Horizont.

Das legendäre Casino thront wie eine Filmkulisse am Hafen.

Einladend wie ein Filmset: pastellfarbene Fassaden, schaukelnde Boote und der Zauber südkalifornischer Nostalgie.
Avalon – Eine Stadt wie aus Zucker
Pastellfarbene Holzhäuschen, kleine Hotels, noble Clubs für Yachteigner und Angler – Avalon wirkt wie eine Filmkulisse, nur echter.
Autos sind auf der Insel kaum zu sehen – sie sind nur eingeschränkt erlaubt. Stattdessen gleiten wir wie die meisten über schmale Wege und durch sonnenbeschienene Gassen im Golf Cart dahin – das bevorzugte Fortbewegungsmittel auf Avalon.

Luxus auf vier kleinen Rädern – wer braucht schon Limousinen, wenn’s Golfcarts gibt?
Sonne, Wind und kalte Nasen
Obwohl die Sonne lacht, fegt ein frischer Wind über die Insel.
Im offenen Golfwagen brausen wir durch Avalon und seine Umgebung – nach einer Stunde hat uns der Wind bis auf die Knochen durchgefroren.
Später wärmen wir uns bei einem gemächlichen Spaziergang entlang der Meerespromenade wieder auf.

Boote tanzen auf dem Sonnenmeer – Catalina empfängt uns wie eine Postkarte aus dem Paradies.

Türkisblaues Wasser trifft auf pastellfarbene Idylle – das ist Catalina.
Ein Mittag am Meer
Mittags finden wir ein kleines Restaurant mit Blick auf die Bucht. Was könnte besser passen als frischer Fisch, direkt aus dem Pazifik?
Mit Sonne im Gesicht und Meeresrauschen im Ohr genießen wir eine köstliche Pause – Catalina schmeckt nach Sommer.

Fisch oder nicht Fisch – das ist hier keine Frage! Catalina weiß, wie man Mittag macht.
Heimkehr über das Meer
Am Nachmittag geht es zurück aufs Festland.
Sanfte Wellen tragen uns über das glitzernde Blau, während ich auf der Rückfahrt sanft wegdöse.
Kurz bevor wir Long Beach erreichen, taucht die Skyline auf – eingerahmt von Palmen, als wollte sie uns sanft in die Wirklichkeit zurückholen.
Die Rückfahrt nach Los Angeles? Drei Stunden Stau.
Willkommen zurück im echten Kalifornien.

Zurück aufs Festland – Palmen winken zum Abschied, Long Beach glänzt im Abendgold.
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