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Vermont. Vertrautes Land, bunte Bäume und ein Stück Zuhause

Vertrautes Land, bunte Bäume und ein Stück Zuhause

Vermont. Mein Gott, so vertraut.

Fünfeinhalb Jahre haben wir an der Ostküste gelebt – in einem der Neuengland-Staaten, nicht weit von hier. Oft sind wir von Connecticut aus hergekommen, nach Vermont. Um den Indian Summer in seiner ganzen Farbenpracht zu erleben – oder um in Manchester im Outlet-Store einzukaufen. Das alles liegt Jahre zurück. Und fühlt sich trotzdem an, als wären wir nie wirklich weg gewesen.

Die Luft ist klar, der Herbst leuchtet in kräftigem Rot, Gelb und Orange. Die Hügel rollen weich, die Dörfer tragen weiße Veranden und gemalte Fensterläden. Vermont hat sich nicht verändert. Oder vielleicht: Es ist genau das, was sich nicht verändert hat.


Wir übernachten im Arlington Inn

Nach den vielen nüchternen Highway-Hotels ein Ort mit Geschichte. Alte Dielen, weiche Teppiche, leises Licht – ein Haus, das erzählt. Es passt zu diesem Moment: ein Innehalten, ein Erinnern. Ein Nach-Hause-Kommen auf Zeit.

Ein Haus mit Geschichte
Das Arlington Inn erzählt Geschichten – von Reisenden, von ruhigen Nächten, von vergangenen Zeiten. Draußen weht Herbstlaub über den Rasen, drinnen knarzt das Holz unter unseren Schritten. Hier fühlt sich Ankommen besonders an.


Zwischenstationen, wie früher

Kein Apfelkuchen diesmal – dafür ein kleiner Schatz mitten in Manchester: ein Restaurant, eingebettet in ein Antiquitätengeschäft. Türkische Küche in Neuengland. Überraschend gut, überraschend stimmig.

Unser junger Server, aus der Türkei, freut sich sichtlich über europäische Gäste in dieser, wie er sagt, „ziemlich abgelegenen Ecke“. Über den langen, kalten Winter hat er sich ausführlich beklagt – aber da konnte er bei uns kaum auf Mitleid hoffen.

Wir fahren weiter, langsam, mit offenen Augen – und lassen Vermont wieder in unser Herz zurückkehren.
Und als sich am nächsten Morgen der Nebel lichtet, brechen wir auf.

Herbstfarben, Kürbisse und eine kulinarische Überraschung
Von goldenen Bäumen bis zu orangefarbenen Kürbissen – Vermont zeigt sich in voller Farbpracht. Und mitten in Manchester: ein türkisches Restaurant mit Seele. Überraschend, köstlich und warmherzig – wie diese ganze Etappe.

 

➡️ nach Maine

Reisebloggerin 70+, digital & stilvoll – Edith mit iPad und Champagner in der Lounge

Über die Autorin: Edith ist 70+, neugierig auf das Leben und liebt es, zwischen Roadtrips und Familienbesuchen über das große Ganze nachzudenken. Auf ihrem Blog wanderlust-knows-no-age.com erzählt sie mit Stil, Seele und einem Hauch Selbstironie von Momenten, die zählen.

 

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